Ein Geschäft abzulehnen, ist nicht immer gleichbedeutend mit einem Fehlschlag!

collectif Veröffentlicht von Collectif

Haben Sie Schwierigkeiten, ein Projekt abzulehnen, obwohl Sie Zweifel an seiner Durchführbarkeit haben und der Start ruckelig war? Viele Einkaufsprozesse erfordern von den Verkäufern einen hohen Energieaufwand, sind aber auch für die Einkäufer mühsam: immer neue Meetings, längere Reaktionszeiten und Qualitätseinbußen. Das kann dazu führen, dass die besten potenziellen Lieferanten sich zurückziehen, um ihre Zeit nicht zu verschwenden. Es gibt in diesem Fall nur eine Lösung: Sagen Sie so schnell wie möglich Nein.

Wenn Sie ein Projekt ablehnen, bedeutet das, dass Sie in eine andere Richtung gehen wollen. Natürlich ist es einfacher, mit dem Strom zu schwimmen. Je attraktiver der Siegespreis, desto größer die Versuchung, mit gesenktem Kopf loszustürmen.  Wenn Sie Ermutigung brauchen, denken Sie immer daran, dass es immer zwei Sieger bei einer Ausschreibung gibt: Den endgültigen Gewinner und den, der zuerst ausgeschieden ist.

Nein sagen steigert die Effizienz von Vertrieblern, denn sie können sich auf die echten Chancen konzentrieren. Außerdem denken die Kunden über ihr Vorgehen nach. Bei Ausschreibungen lautet das beste Motto manchmal: „Einfach mal Nein sagen!“ 

Nein sagen bedeutet, dass Sie Ihre Schwächen kennen. Und das ist immer ein gutes Zeichen für Sie und Ihre Kunden. Sie haben die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme der Situation zu machen und endlich eine klare Position zu beziehen. Wo liegt das Problem? Ressourcen? Zeit? Qualität?  Übermächtige Konkurrenz?

Und wenn Sie einmal Inspiration brauchen, sehen Sie sich Kevin Spacey in der Serie „House of Cards an“. Er spielt dort einen Vizepräsidenten, der sich weigert, den Befehlen des Präsidenten zu gehorchen. Nein sagen zeugt von Selbstsicherheit, Charisma und Klasse!


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